Tag 1 - Tag 2: Hanoi
Zweiter Tag hier in Hanoi, langsam simmer angekommen.
Die Vietnamesen sind so freundlich, einem direkt zu Anfang einen guten Ueberblick ueber ihr Land zu verschaffen. Beim Rausgehen aus dem Flughafen in Ho-Chi-Minh-Stadt/Saigon sind wir zuerst einmal gegen eine etwas ueber dreissig Grad warme und unglaublich feuchte Wand gelaufen. (Und das war um 8 Uhr morgens!) Danach empfing uns ein freundlicher Herr mit dem fast offiziellem Hemd des Flughafens, der uns noch freundlicher zum anderen Flughafengebaeude fuer Inlandsfluege bringen wollte. Als sich aber herausstellte, dass der Herr dies fuer 1$ mithilfe eines Taxis machen wollte und dass das andere Gebaeude nur ca. 200 Meter entfernt war, haben wir dann doch drauf verzichtet. Unsere Reisekasse wird sich ueber diese erstaunliche Menschenkenntnis freuen.
In Hanoi angekommen waren wir am Flughafen dann schlau genug um den Linienbus fuer 5000 Dong in die Stad zu nehmen. Die knapp 40 Kilometer in die Stadt konnten wir somit recht guenstig reisen. Denn man muss wissen, dass ein Euro einem derzeit 24.000 Dong bringt. Schon am Flughafen hatten wir schliesslich jeder unsere ersten beiden Millionen gemacht.
Der Taxifahrer war nur der erste von bisher ca. 500 Menschen, die uns irgendwas andrehen wollten. Von Taxi- und Mofafahrten ueber Hotelzimmer und Restaurantbesuchen bis hin zu Feuerzeugen, Kappen und Bananen, letztere mit schickem Foto (Marvin als Bananenverkaeufer, Walter als Bananenverkaeufer, Manuel als Bananenverkaeufer).... Sicher sind wir Opfer einer schrecklichen Ueberteuerung geworden aber einmal darf man fuer sowas auch nen Euro ausgeben.
Gut, fuer das Geld haben wir auch "leckere" orangfarbige Bananen bekommen. Die wir schnellstmoeglich wieder loswerden wollten... hat leider was gedauert.
Denn die Strassensituation ist wirklich anders als bei uns. Abertausende Motorraeder, Roller und dazwischen ein paar Autos und Busse praegen auch das Stadtbild von Hanoi.
Beim ersten Versuch die Strasse zu ueberqueren war uns schon die Angst ins Gesicht geschrieben... Ihr fragt euch: Warum??
Gucken wir am Strassenrand nach links, schiessen die fahrenden "Monster" auf uns zu,
nach rechts siehts nicht anders aus. Unter buergerkriegsaehnlichem Gehupe sollen wir einfach die Strasse ueberqueren. Nein, ich lasse mich doch nicht ueberfahren, die halten nicht an, die fahren alle um dich herum.
Man muss wissen wie man es macht. Wird am Anfang gezoegert, ob man jetzt auf die andere Seite will, hat man schon verloren. Einfach Augen zu und Durch. Und das funktioniert wirklich. Die Rollerfahrer rangieren rechts und links an einem vorbei, nur auf Busse sollte man Acht geben. Anders geht es nicht, wir haben schon Geschichten von Touristen gehoert, die den Rest ihres Lebens auf einer Strassenseite verbracht haben, weil sie sich nicht getraut haben.
Selbst an einer Ampel muss man aufpassen, dass man nicht ueberfahren wird. Es gibt so gut wie keine Verkhersregeln in Vietnam. Zwar fahren alle irgendwie in eine Richtung aber als Tourist denkt man, dass auf den Strassen totales Chaos herscht. Selbst in den Fussgaengerzonen cruisen die Rollerfahrer an einem vorbei....
Dann haben wir uns heute auch mal aus dem touristischen Stadtzentrum mit 1km Radius rausgetraut und waren in einem richtigen Wohnviertel. Sieht voellig anders aus als die rausgeputzte Stadt, arm halt. Es riecht anders und wir werden angeschaut wie vom anderen Stern. Die scheinen gar nicht zu wissen wie bunt und aufregend ihr Land ist. Wie intensiv es riecht und auch an die Reizueberflutung muss man sich gewoehnen koennen... Drei europaeische Zwanziger, die sich ueber jeden Blumenladen freuen, solange ein paar asiatische Menschen authentisch davorsitzen, erregen hingegen schon mehr Aufmerksamkeit. Vielleicht sollte man haefiger mit offenen Augen durch die Gegend schlendern und sich ueber Blumen und Radkappengeschaefte freuen. Ein erster moeglicher Altersruhesitz ist mit Hanoi also gefunden. Nur ohne alt zu sein waere natuerlich noch besser. Fuers erste werden wir also weiter reisen. 30-Cent Bier trinken und unter freiem Himmel Friseure in kleinen Gassen bei ihrer Arbeit beobachten.
Das war jetzt ein Patchworkeintrag von uns Dreien (unschwer zu erkennen), spaeter schreiben wir dann auch mal einzeln, wer gerade Lust hat.
Strasse im alten Viertel von Hanoi
Hanoi bei Nacht
Die Vietnamesen sind so freundlich, einem direkt zu Anfang einen guten Ueberblick ueber ihr Land zu verschaffen. Beim Rausgehen aus dem Flughafen in Ho-Chi-Minh-Stadt/Saigon sind wir zuerst einmal gegen eine etwas ueber dreissig Grad warme und unglaublich feuchte Wand gelaufen. (Und das war um 8 Uhr morgens!) Danach empfing uns ein freundlicher Herr mit dem fast offiziellem Hemd des Flughafens, der uns noch freundlicher zum anderen Flughafengebaeude fuer Inlandsfluege bringen wollte. Als sich aber herausstellte, dass der Herr dies fuer 1$ mithilfe eines Taxis machen wollte und dass das andere Gebaeude nur ca. 200 Meter entfernt war, haben wir dann doch drauf verzichtet. Unsere Reisekasse wird sich ueber diese erstaunliche Menschenkenntnis freuen.
In Hanoi angekommen waren wir am Flughafen dann schlau genug um den Linienbus fuer 5000 Dong in die Stad zu nehmen. Die knapp 40 Kilometer in die Stadt konnten wir somit recht guenstig reisen. Denn man muss wissen, dass ein Euro einem derzeit 24.000 Dong bringt. Schon am Flughafen hatten wir schliesslich jeder unsere ersten beiden Millionen gemacht.
Der Taxifahrer war nur der erste von bisher ca. 500 Menschen, die uns irgendwas andrehen wollten. Von Taxi- und Mofafahrten ueber Hotelzimmer und Restaurantbesuchen bis hin zu Feuerzeugen, Kappen und Bananen, letztere mit schickem Foto (Marvin als Bananenverkaeufer, Walter als Bananenverkaeufer, Manuel als Bananenverkaeufer).... Sicher sind wir Opfer einer schrecklichen Ueberteuerung geworden aber einmal darf man fuer sowas auch nen Euro ausgeben.
Gut, fuer das Geld haben wir auch "leckere" orangfarbige Bananen bekommen. Die wir schnellstmoeglich wieder loswerden wollten... hat leider was gedauert.
Denn die Strassensituation ist wirklich anders als bei uns. Abertausende Motorraeder, Roller und dazwischen ein paar Autos und Busse praegen auch das Stadtbild von Hanoi.
Beim ersten Versuch die Strasse zu ueberqueren war uns schon die Angst ins Gesicht geschrieben... Ihr fragt euch: Warum??
Gucken wir am Strassenrand nach links, schiessen die fahrenden "Monster" auf uns zu,
nach rechts siehts nicht anders aus. Unter buergerkriegsaehnlichem Gehupe sollen wir einfach die Strasse ueberqueren. Nein, ich lasse mich doch nicht ueberfahren, die halten nicht an, die fahren alle um dich herum.
Man muss wissen wie man es macht. Wird am Anfang gezoegert, ob man jetzt auf die andere Seite will, hat man schon verloren. Einfach Augen zu und Durch. Und das funktioniert wirklich. Die Rollerfahrer rangieren rechts und links an einem vorbei, nur auf Busse sollte man Acht geben. Anders geht es nicht, wir haben schon Geschichten von Touristen gehoert, die den Rest ihres Lebens auf einer Strassenseite verbracht haben, weil sie sich nicht getraut haben.
Selbst an einer Ampel muss man aufpassen, dass man nicht ueberfahren wird. Es gibt so gut wie keine Verkhersregeln in Vietnam. Zwar fahren alle irgendwie in eine Richtung aber als Tourist denkt man, dass auf den Strassen totales Chaos herscht. Selbst in den Fussgaengerzonen cruisen die Rollerfahrer an einem vorbei....
Dann haben wir uns heute auch mal aus dem touristischen Stadtzentrum mit 1km Radius rausgetraut und waren in einem richtigen Wohnviertel. Sieht voellig anders aus als die rausgeputzte Stadt, arm halt. Es riecht anders und wir werden angeschaut wie vom anderen Stern. Die scheinen gar nicht zu wissen wie bunt und aufregend ihr Land ist. Wie intensiv es riecht und auch an die Reizueberflutung muss man sich gewoehnen koennen... Drei europaeische Zwanziger, die sich ueber jeden Blumenladen freuen, solange ein paar asiatische Menschen authentisch davorsitzen, erregen hingegen schon mehr Aufmerksamkeit. Vielleicht sollte man haefiger mit offenen Augen durch die Gegend schlendern und sich ueber Blumen und Radkappengeschaefte freuen. Ein erster moeglicher Altersruhesitz ist mit Hanoi also gefunden. Nur ohne alt zu sein waere natuerlich noch besser. Fuers erste werden wir also weiter reisen. 30-Cent Bier trinken und unter freiem Himmel Friseure in kleinen Gassen bei ihrer Arbeit beobachten.
Das war jetzt ein Patchworkeintrag von uns Dreien (unschwer zu erkennen), spaeter schreiben wir dann auch mal einzeln, wer gerade Lust hat.
Strasse im alten Viertel von Hanoi
Hanoi bei Nacht
Leusis - 3. Mai, 20:29

Lassts euch gut gehen und trinkt nicht zu viel billig-bier!
lg
v wie vietnam
mawama..lol das könnte auch glatt vietnamesisch sein und kein Kürzel, oder?^^
naja, freu mich auf die Bilder...
sommer-sonnige Grüße aus Aachen :)